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Auto waschen zu Hause in der Schweiz: Was ist erlaubt?

7WASH Wash & Wax Waterless Sprühflasche und Mikrofasertuch über einer schwarzen Motorhaube

Ein sonniger Samstag, Eimer, Schlauch und Shampoo – und schon ist das Auto auf dem eigenen Vorplatz sauber. Was in vielen Ländern selbstverständlich ist, ist in der Schweiz oft nicht erlaubt. Dieser Beitrag erklärt, worauf es ankommt. Hinweis: Dies ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Vorschriften deines Kantons und deiner Gemeinde.

Kein generelles Verbot – aber der Gewässerschutz gilt

Ein ausdrückliches Verbot, das Auto zu Hause zu waschen, gibt es nicht. Das Gewässerschutzgesetz verbietet jedoch, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, in ein Gewässer einzubringen oder versickern zu lassen. Waschwasser mit Shampoo, Öl- und Bremsstaubrückständen gilt als verschmutztes Abwasser. Darauf weisen unter anderem der Kanton Zug, der Kanton Zürich und der TCS hin.

Entscheidend: Wohin fliesst das Wasser?

  • Versickerung (Kies, Rasengitter, Wiese): Wasser mit Reinigungsmitteln darf nicht versickern. Auch «biologisch abbaubar» auf der Flasche ändert daran nichts, schreibt der TCS.
  • Trennsystem: Regenwasser von Vorplätzen fliesst oft direkt in einen Bach oder See. Auf solchen Liegenschaften ist das Autowaschen nach Angaben der Kantone Zürich und Zug verboten, sofern kein besonderer Waschplatz vorhanden ist, der in die Schmutzwasserkanalisation entwässert.
  • Bezeichneter Waschplatz: Ein dichter Platz, der über einen Schlammsammler in die Schmutzwasserkanalisation entwässert, kann eine Wäsche zulassen – die Details regelt die Gemeinde.

Weitere Regeln der Gemeinde

Laut TCS können Polizeiverordnungen oder Hausordnungen das Autowaschen zu bestimmten Zeiten einschränken, etwa während der Mittags- und Nachtruhe oder am Sonntag. Bei Wassermangel im Sommer kann eine Gemeinde das Autowaschen zudem über ihr Wasserreglement beschränken. Auskunft geben das Bauamt oder die Gemeindeverwaltung, gestützt auf den Generellen Entwässerungsplan (GEP).

Die Alternativen

  1. Bewilligte Waschbox oder Waschanlage: Das Abwasser wird dort vorbehandelt, und du kannst trotzdem selbst Hand anlegen – mit eigenem Handschuh und der 2-Eimer-Methode.
  2. Wasserlose Pflege für leichten Schmutz: Mit dem 7WASH Wash & Wax Waterless und Mikrofasertüchern entfernst du Staub und Fingerabdrücke ohne Abwasser. Grober Schmutz, Sand und Salz müssen vorher weg – dafür ist die Waschbox da.
  3. Innenraum: Die Innenreinigung mit Staubsauger und 7WASH Interior Cleaner ist vom Abwasserthema nicht betroffen.

7WASH Wash and Wax Waterless mit Mikrofasertuch auf einer Motorhaube

Häufige Fragen

Darf ich mein Auto nur mit Wasser auf dem Vorplatz abspritzen?

Auch reines Wasser löst Öl-, Brems- und Salzrückstände vom Auto. Ob das auf deinem Platz zulässig ist, hängt von der Entwässerung ab – frag am besten bei der Gemeinde nach.

Ist biologisch abbaubares Shampoo erlaubt?

Nicht automatisch. Laut TCS spielt es keine entscheidende Rolle, ob ein Mittel als biologisch abbaubar beworben wird, wenn das Wasser versickern kann.

Wo erfahre ich, wie mein Grundstück entwässert wird?

Beim Bauamt oder der Gemeindeverwaltung. Dort kann man anhand des Generellen Entwässerungsplans (GEP) Auskunft geben.

Ist eine wasserlose Autowäsche erlaubt?

Da kein Abwasser entsteht, betrifft sie das Gewässerschutzthema in der Regel nicht. Sie eignet sich aber nur für leicht verschmutzte Fahrzeuge.

Quellen: TCS-Ratgeber «Darf ich mein Auto auf meinem Parkplatz waschen?»; Kanton Zug, «Autowaschen auf dem Vorplatz – das kann problematisch werden»; Kanton Zürich, Zürcher Umweltpraxis Nr. 16; Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (GSchG). Stand: Oktober 2026.

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